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Nur gegen amtierenden Weltmeister verloren |
Denis Werner ging sowohl in der Mannschaft, wie auch in der Einzelkonkurrenz an den Start. Das deutsche Team mit Dominik Liebl, Manuel Müller, Marin Drechsler, Ole Bischof, Michael Jurak und Denis Werner kam nur zu einem Sieg über Vietnam, gegen die späteren dritten Brasilien und Holland gab es nichts zu gewinnen. Dass die deutsche Mannschaft nur mit Platz neun unter ihren Möglichkeiten und den Erwartungen blieb lag freilich nicht an Denis Werner, der in allen drei Begegnungen punktete.
Glanzpunkt dann die Einzelkonkurrenz. Hier trat ein Teilnehmerfeld an, das dem einer regulären Weltmeisterschaft kaum nachstand. So war im Schwergewicht Doppelweltmeister Alexandre Mikhaylin (Russland) ebenso am Start wie der Brasilianer Daniel Hernandez, der bei der letzten WM den späteren Dritten und einzigen deutschen Medaillengewinner Frank Möller in die Trostrunde geschickt hatte. Von diesem Teilnehmerfeld unbeeindruckt ging Denis Werner konzentriert ans Werk. Vor- und Hauptrunde waren kein Problem, doch schon im Viertelfinale war mit Weltmeister Alexandre Mikhaylin (Russland) die Siegesserie zu Ende. Zwar versuchte der Turnerbündler alles, jedoch ohne Erfolg und mußte schlußendlich in die Trostrunde. Hier bezwang Denis Werner einen Vietnamesen, dann einen Weißrussen. Im Kampf um Platz drei wuchs Denis Werner über sich hinaus, indem er den Brasilianer Hernandez in den fünf Minuten Kampfzeit je eine kleine, mittlere und große Wertung abnahm und so sensationell zum dritten Platz kam.
Bundestrainer Frank Wieneke, der die Kämpfer in Peking betreute,
konnte sich neben diesem dritten Platz noch über Rang drei von Michael
Jurak sowie über den fünften Platz von Ole Bischof und Rang sieben
von Dominik Liebl freuen, für die anderen deutschen Starter war jeweils
nach einer Niederlage die WM beendet.