Ein volles Haus hatte der JKC am vergangenen Wochenende in seinem Dojo zu verzeichnen. Der Deutsche Judobund (DJB) mietete die Räumlichkeiten für einen Sichtungslehrgang, der weiblichen U17 der Bundesgruppe Süd, an. Am Freitagabend begrüßte der 1. Vorstand Wolfgang Hirsch die Sportlerinnen und die hochkarätigen Funktionäre vom DJB und den teilnehmenden Landesverbände, die hier den zweiten Teil im Rahmen eines Sichtungsprogramm vornahmen.

Die 32 Teilnehmerinnen gehören zu den erfolgreichsten Kämpferinnen,
der jeweiligen Verbände aus Bayern, Baden und Württemberg . Aus dem Landkreis
Amberg-Sulzbach war die für den JC Amberg kämpfende Rebbeka Iberer zu diesem
Einstufungslehrgang eingeladen. Die Athletinnen hatten bei diesem dreitägigen
Trainingslager ein ausgefülltes Programm zu bewältigen.
Die jungen Sportlerinnen haben hier die große Chance bei solchen Maßnahmen,
ihr Talent zu offenbaren. Für sie kann dies der erste Schritt zum Nationalkader
bedeuten. Falls sie den Anforderungen der DJB-Trainerin Schwalbe entsprechen,
haben sie gute Aussichten für den Bundeskader nominiert zu werden bzw.
zu einem weiteren Lehrgang geladen zu werden.
Der Schwerpunkt lag hierbei, ob die Judokas eine gewisse Kontounität in ihrer körperlichen und technischen Leistung zeigten. Neben vielen kräftezehrenden Randoris (Übungskämpfe) mußten sie viele Aufgaben bewältigt werden, die eine Mischung aus Leichtathletik und Judo darstellten. Im direkten Zeitvergleich wetteiferten die jungen Mädchen untereinander, um die Besten zu ermitteln. Die jungen Kämpferinnen gingen bei diesen Anforderungen an ihre persönliche Leistungsgrenze. In einem dieser Test, in der Schnellkraft, Kurzzeitausdauer und Wurftechnik bewertet wurde schnitt die Ambergerin Rebbeka Iberer mit sehr guten Ergebnissen ab. Alle Judokas aus dem Landkreis drücken der Rebbeka ganz fest den Daumen, daß sie das heißbegehrte Ziel erreicht, in den DJB-Kader aufgenommen zu werden.