Judo-Horror-Night
(30. - 31. 10. 06)



Auf vielfachen Wunsch fand auch in diesem Jahr ein “Horror“-Lehrgang statt, für den sich knapp 30 mutige Judoka aus Unterfranken, Mittelfranken  und der Oberpfalz meldeten. Erfreulicherweise konnte mit Marko Spittka wieder ein Spitzentrainer für diese überregionale Maßnahme gewonnen werden.

Der Lehrgang wurde eröffnet mit zwei anstrengenden Stunden Techniktraining unter den kritischen Augen des Olympia-Siegers und Vizeweltmeisters, an die sich nach wohl organisiertem Abendessen eine Stunde „horror-hartes“ Randoritraining anschloss.


Der Tag wurde beendet mit einer Nachtwanderung, die nicht das körperliche, sondern das seelische Gleichgewicht forderte. Es galt, durch ein dunkles Waldstück zu einem „Friedhof“ vorzudringen, vorbei an allerlei gruseligen Nachtgespenstern und anderen, scheinbar dem Grab entstiegenen Unholden, um eine Trophäe zu finden, die zum Dojo zu bringen war. Nach dieser Aufregung dauerte es geraume Zeit, ehe die Judoka das Grauen der inneren und äußeren Kälte überwunden hatten und zur Nachtruhe fanden. Genauer gesagt, es bedurfte der Androhung schwerster Foltermethoden in Form eines nächtlichen Dauerlaufes durch Marko Spittka, ehe man bereit war, schlafen zu gehen.



Der folgende Morgen bescherte den Teilnehmern eine zweistündige schweißtreibende Technik-Einheit im Stand und am Boden, ehe man müde den Heimweg antreten konnte, um den Rest der Ferien zu genießen. Ein besonderer Dank gilt dem JKC Kümmersbruck und seinen Mitgliedern, die ihren Dojo zur Verfügung stellten, die Organisation von Speise und Trank perfekt meisterten und auch gerne bereit waren, ihren Teil zum Gelingen des gruseligen nächtlichen Spektakels beizutragen.


Text/Bilder: Sandra Querfurth