Berthold Weber
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Bericht des Internet-Beauftragten des Judobezirks Oberpfalz
zum
Bezirkstag am 14.1.2001 in Cham

Liebe Sportfreunde!

Das Internet kommt, was Judo betrifft, immer besser in Schwung. Am 3.1.2000 habe ich unter der URL www.oberpfalzjudo.de unsere Homepage neu eingerichtet. Die Vorgänger-Seiten, die ich 1998 erstellt hatte unter http://meltingpot.fortunecity.com/mlk/620/ waren langsam, nicht immer erreichbar und - da kostenlos - mit fest eingebauter Werbung versehen. Die neuen Seiten unter www.oberpfalzjudo.de wurden wohl auch weil der Name gut zu merken ist sehr gut besucht. Hier die Jahreszugriffs-Statistik:
 

Wir hatten insgesamt im Jahr 2000 fast 10000 Zugriffe (1999: 4000), wobei erstmals im Dezember mehr als 300 Zugriffe pro Woche überschritten wurden. Abgesehen von einem Sommerloch hatten wir als ständig steigende Besucherzahlen auf unserer Homepage. Die statistische Auswertung ergab, daß die Seiten "Aktuell", "Anschriften", "Termine" und  "Berichte" am häufigsten abgerufen wurden, etwa auch in dieser Reihenfolge.

Insgesamt 57 mal habe ich die Seiten "upgedatet", also auf den neuen Stand gebracht. Zur Zeit besteht unsere Homepage aus 137 Dateien (41 jpg-Bilder, 66 html-Textseiten, Rest sonstige Dateien) mit insgesamt ca. 1.5 MByte Umfang (1999: 0.58 MByte). Mit Abstand habe ich die größte Anzahl von Berichten zur Veröffentlichung im Internet von unserem Pressewart Manfred Troglauer bekommen, dafür meinen herzlichen Dank. Technische Probleme beim Betreiber unseres elektronischen Gästebuchs (gbook.de) haben mir viel Arbeit bereitet, nach ca. 14 Tagen Totalausfall habe ich das Gästebuch - leider ohne die alten Einträge - wieder zum laufen gebracht. Was die Mitarbeit an unserer Adressen-Seite betrifft, möchte ich mich ausdrücklich bei Martin Exner bedanken, der mir mehrfach Änderungen mitgeteilt hat, die mir sonst entgangen wären.

Aber wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Der von mir auf dem letzten Bezirkstag eingebrachte und mit großer Mehrheit genehmigte Antrag (TOP 12), daß nämlich der Internetbeauftragte - also meine Person - vom jeweiligen sportlichen Leiter der Bezirksveranstaltungen die Resultate in elektronischer Form (also per e-mail oder auf Diskette) bekommen soll, wurde in keinster Weise beachtet. Nur vereinzelt bekam ich von Irene Hirsch Ausschreibungen und Einladungen zu Lehrgängen, von Andreas Holzberger total Fehlanzeige. Nach wie vor bin ich der Meinung, daß das Medium Internet gerade für unsere Jugend sehr wichtig ist und immer wichtiger wird. Aktuelle Ausschreibungen, aktuelle Ranglisten und die Resultate von Meisterschaften und Ranglistenturnieren gehören einfach ins Internet. Ich kann es mir nicht vorstellen, daß es so viel Arbeit macht, die Ausschreibung und die Ergebnisliste - die heute ja keiner mehr von Hand schreibt - mir einfach per e-mail zuzuschicken. Mit einer Veröffentlichung von Wettkampferfolgen im Internet zeigen wir unseren Kindern, Jugendlichen und Aktiven, daß wir ihren Einsatz auf der Matte ernst nehmen, daß wir stolz auf auf sie und ihre Erfolge sind.  Deswegen bin ich etwa Mitte letzten Jahres an unseren Bezirksvorsitzenden mit der Bitte herangetreten, auf unsere Jugendleitung entsprechend einzuwirken. Das ist dann auch geschehen, offensichtlich und leider aber ohne jeden Erfolg. Da ich unsere oberpfälzer Judokämpferinnen und Judokämpfer eher in den Mittelpunkt unserer Seiten stellen möchte als die sicher auch notwendigen technischen Angaben wie Termine und Anschriften - und da das auch ein wesentlicher Motivationspunkt für mich ist - geht nochmals meine dringende Bitte an unsere Jugendleitung, mir, wie vom Bezirk beschlossen, diese Daten zur Verfügung zu stellen.

Ich betrachte meine Arbeit als Freizeitbeschäftigung, die mir, abgesehen vom letzten Punkt, auch Spaß gemacht hat. Alle aus meiner Tätigkeit als Internetbeauftragter heraus entstandenen Kosten (server-Kosten, online-Kosten, Telefonkosten,  Fahrkosten zu Sitzungen usw.) trage ich selbst, weniger wegen der gespannten finanziellen Situation im Bezirk, mehr weil mir das Abrechnen eine lästige Arbeit ist, die mir nämlich keinen Spaß macht.

Berthold Weber