Zum Tagenslehrgang nach
Kümmersbruck hatte die Jugendleitung des Judobezirks Oberpfalz
eingeladen. Zum Meldschluß am Dienstag waren 37 Teilenhmer
gemeldet, dass dann doch die Rekordbeteiligung von 82 Judoka auf der
Matte standen - und vor allem, dass alles organisatorisch mit
Mittagessen, Getränken usw. glatt über die Bühne ging,
war das besondere Verdienst von Irene Hirsch mit ihren Helferinnen vom
JKC Kümmersbruck.
Die große Teilnehmerzahl ermöglichte freilich viele
Partnerwechsel und optimales Training. Begonnen wurde das Training mit
einem bunten Aufwärmprogramm durch Förderzentrumsleiter
Berthold Weber, der viele judotypische Bewegungen im Boden mit
eingebaut hatte. Bezirkstrainer Klaus Pregler zeigte dann am Vormittag
wettkampfbezogen Tsuri-komi-goshi, Sassae-tsuri-komi-ashi und
Ko-uchi-gari in verschiedenen Ausführungen. Beim Standrandori, der
letzten Trainingseinheit am Vormittag, kamen dann alle Teilnehmer -und
auch die Trainer- gehörig ins schwitzen.
Am Nachmittrag stand die Bodentechnik im Vordergrund. Hier zeigte Klaus
Pregler Techniken und Möglichkeiten zur Befreiung aus
Haltegriffen. Und diese Techniken konnten dann gleich im Randori mit
vielen verschiedenen Partnern ausprobiert werden. Der Trainingstag fand
mit ein paar Lockerungs- und Dehungsübungen den Ausklang.
Im Schlußwort bedankte sich Berthold Weber bei den Trainern Klaus
Pregler und Irene Hirsch sowie beim JKC Kümmersbruck für die
Organisation. Dank auch an die Eltern und Betreuer der Jungs und
Mädchen denn ohne den nicht unerheblichen Zeit- und Fahr-Aufwand
wäre so ein optimales Training im Bezirk nicht möglich.
Das nächste Förderzentrums-Training finden am Mi, 02.05.2007
(18-20:00 Uhr) wieder in Kümmersbruck statt, hier möchte
Jugendleiter Dr. Jörg Pfeil den männlichen Perspektivkader
berufen.
Berthold Weber