Wettkampf Wochenende mit dem Leistungskader!

Der Leistungskader traf sich am Freitag am Nachmittag zu einem langen
Wochenende. Die Jugendleiterin (weiblich) Sandra Querfurth hatte einen
großen roten Kleinbus gemietet, der neben den Athletinnen noch
Irene Hirsch und Sydney Querfurth als Betreuerinnen zum Wettkampf in
Erfurt transportierte. Die Teilnehmerinnen am Messe-Cup (U15) trafen
rechtzeitig zum Wiegen ein und bezogen dann ihre Zimmer in einer
Jugendherberge. Der Rest des Abends wurde in gemütlicher Runde
beim Abendessen verbracht und bot den Mädchen Gelegenheit, sich
besser kennen zu lernen um an den kommenden Tagen als Einheit
aufzutreten.
Samstag: Messe Cup
Nathalie Schlosser (TSV Detag Wernberg, -52kg) war die Erste aus dem
Oberpfalzkader, die auf die Matte musste. Sie kämpfte beherzt und
griff vielseitig an, konnte aber leider keine Wertung erringen und
musste sich am Ende der Kampfzeit mit einem Yuko geschlagen geben.
Leider war ihre Gegnerin nicht Poolsieger, so dass für Natalie der
Weg in die Trostrunde versperrt war.
Katrin Süß (FC Weiden Ost, -48kg) beeindruckte ihre
Betreuerinnen. Auch sie kämpfte über die volle Kampfzeit.
Ihrer Gegnerin gelang keine Wertung, aber Katrin erhielt ein kleine
Strafe, die der Gegnerin als Koka verbucht wurde und Katrin konnte den
Rückstand nicht ausgleichen. Ihre Gegnerin war ebenfalls nicht
Poolsiegerin, so dass auch für Katrin der Wettkampf beendet war.
Die Wartezeit bis zum Wettkampfende der Jungs wurde
überbrückt mit einem kleinen Stadtbummel in Erfurt, wo gerade
ein Altstadtfest stattfand. Es war viel los, z. B. eine Modeschau, oder
Live-Musik und Bungee-Springen.
Am Abend ging es zurück zur Halle zum Vorwiegen für den
ega-Pokal. Christina und Nina mussten mehrere Hundert Gramm
abtrainieren.
Sonntag: ega-Pokal
Christina Betz (SV Tiefenbach, -36kg) verlor ihren ersten Kampf etwas
unglücklich nach nur wenigen Sekunden. In der zweiten Begegnung
war sie dann jedoch aufmerksamer und wehrte sich gekonnt gegen die
Angriffe ihrer Berliner Gegnerin bis sie sich dann jedoch in einem
Festhalter geschlagen geben musste. Somit war der Wettkampf für
sie zu ende.
Auch Sophia Dirner (TSV Detag Wernberg, -40kg) ließ sich von der
ersten Gegnerin überraschen und verlor nach wenigen Sekunden. Im
zweiten Kampf motivierter, bot sie ihrer Gegnerin keinen leichten
Kampf. Selbst als Sophia im Festhalter war wehrte sie sich und schaffte
es sogar beinahe sich zu befreien. Jedoch fehlte ihr die letzte Kraft
und so unterlag sie nach 25 Sekunden Haltegriff und war somit
ausgeschieden.
Nadine Grünauer (TB Weiden, -44kg) hatte in ihrem ersten Kampf
schwer zu arbeiten. Nach einem Ko-soto-gake Angriff ging sie mit einem
Yuko in Führung, das sie versuchte über die Zeit zu bringen.
Jedoch fiel sie 4 Sekunden vor Schluss selber auf Yuko, so dass der
Kampf im Golden Score entschieden werden musste. Nadine kämpfte
mit Einsatz und konnte nach weiteren zwei Minuten den Kampf erfolgreich
beenden. In der zweiten Begegnung, noch völlig erschöpft,
musste sie sich einem Konter ihrer Gegnerin geschlagen geben und wurde
in die Trostrunde geschickt. Dort gewann sie den nächsten Kampf,
indem sie ihre Gegnerinnen mit einem Fußwurf zu Boden brachte,
ein kleine Wertung erhielt und dann den Kampf mit einem Hebel siegreich
abschloss. In ihrem letzten Kampf kämpfte sie sehr gut und
dominierte ihre Gegnerin, ließ sich dann jedoch kontern und
erlangte somit einen für die Trainer zufriedenstellenden siebten
Platz.
Nina Dirmeier (TSV Schwandorf, -48kg) gewann ihre erste Begegnung
souverän mit Ippon-Wurf nach nur einer Minute. In der zweiten
Begegnung nutzte die Gegnerin eine Sekunde der Unaufmerksamkeit und
Nina wurde mit Ippon geworfen. In der Trostrunde agierte sie deutlich
vorsichtiger. Sie ging mit kleiner Wertung in Führung und brachte
ihren Vorsprung über die Zeit. In den beiden letzten Begegnungen
zeigte Nina ihre Vielseitigkeit im Bodenkampf. Ihr vierter Kampf endete
siegreich mit einem Kesa-gatame. Im fünften Kampf machte sie
kurzen Prozess. Nach wenigen Sekunden war die Gegnerin am Boden, wo sie
in einem Yoko-shio-gatame festgehalten wurde. Trotz heftigsten
Befreiungsversuchen hielt Nina eisern und konnte sich nach nur einer
halben Minute Kampfzeit über ihren schwer erkämpften dritten
Platz freuen.
Alles in Allem betrachtet war das Wochenende sehr gelungen, denn mit
dem Ergebnis waren die Betreuer sehr zufrieden.
Sandra
Querfurth