Prüferschulung in Tiefenbach
 
Etwa 25 Judoka aus der Oberpfalz trafen sich am 8.4.2000 zur Prüferschulung in Tiefenbach. Neben 18 Prüfern waren auch einige Judoka des Ausrichters SV Tiefenbach dem Ruf des Prüfungsbeauftragten Bruno Gründemann gefolgt. Pünktlich um 10 Uhr konnte Sportfreund Gründemann mit der "schriftlichen" Eingangsprüfung beginnen. Das stellte die Prüfer - die sich offensichtlich auch gut auf Prüferschulung vorbereitet hatten - vor wenig Probleme. Nach einer eingehenden Besprechung des Tests und Besprechung der "Verfahrensordnung für Kyu-Prüfungen" war die praktische Arbeit auf der Matte angesagt. Nach kurzem Aufwärmen und Falltechniken wurden kleine Arbeits-Gruppen gebildet, die jeweils für bestimmte Techniken die Prüfungskriterien ausarbeiten sollten. So konnte auf bestimmte Aspekte einzelner Würfe wie "Grobform", "Feinform", ".. eine Form von", "Uke-Verhalten", "Bewegungsrichtung" und viele andere Dinge eingegangen werden. Da jede Gruppe dann ihre Ausarbeitung vortrug konnte wohl jeder Teilnehmer sein technischen Wissen vertiefen. Lehrreich war es besonders wenn auf die Frage der Abgrenzung der Techniken (zu anderen Würfen) und auch auf die Frage, wie man das im Training vermitteln kann, eingegangen wurde.

Nach einer kurzen Mittagspause, Sportfreund Franz Sandgruber hatte für eine Brotzeit gesorgt, ging es dann zu dem Thema "Übergang Stand-Boden", und zu den zahlreichen Bodentechniken. Auch hier war praktische Arbeit angesagt und Bruno Gründemann erklärte auch die für die Zukunft geplanten Änderungen der Prüfungsordnung. Auch auf Selbstverteidigung (Notwehr-Nothilfe) wurde kurz eingegangen, das war jedoch kein Schwerkunkt dieses Lehrgangs.

Am Ende der Veranstaltung, bei der auch wieder einige Prüfer - obwohl nicht zur "Lizenzverlängerung" anstehend - dabei waren gab es viel Beifall für den Lehrgangsleiter Bruno Gründemann, der das an sich trockene Thema lebendig und praxisnah präsentierte.
 
Berthold Weber

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