Jahresabschlußbericht:
Regensburg, den 29.12.2003

Jahresabschlußbericht 2003 der Bezirksliga der Männer

Verehrte Sportkameraden,

ein aus meiner Sicht durchwachsenes Sportjahr 2003 liegt hinter uns.

Es waren wieder fünf Oberpfälzer Vereine, die ihre Mannschaften für die Bezirksliga gemeldet hatten.
Die Begegnungen wurden an vier Kampftagen ausgetragen, wobei das Finale dieses Mal in Rötz stattfand.

Die Tabelle der Saison 2003:

Platz   Verein                            Punkte        Kämpfe    Unterbewertung
1.      FC Rötz II                            8:0        60:20       606:224
2.      TSV Wacker 50 Neutraubling            5:3        44:36       463:287
3.      SG Waldetzenberg                      5:3        41:39       430:420
4.      SV Tiefenbach                         2:6        31:48       343:488
5.      KG Kümmersbruck-Burglengenfeld        0:8        23:56       283:540

Die Kämpfe waren, wie seit Jahren, auf hohem technischen Niveau und auch die Sportlichkeit und Kameradschaft der Judoka untereinander verdient ein großes Lob.

Mit dem ersten Tabellenplatz qualifizierte sich die Mannschaft des FC Rötz II für die Aufstiegskämpfe zur Landesliga Nord, bei denen sie sich platzieren konnte und damit in der Saison 2004 neben SG Post/Süd Regensburg und Bushido Amberg in der Landesliga Nord die Oberpfalz repräsentiert.

Zu meiner positiven Überraschung hat sich der FC Neunburg v.W. bereit erklärt, die durch den Aufstieg des FC Rötz II entstandene Lücke in der Bezirkliga-Saison 2004 zu schliessen und mit einer eigenen Mannschaft anzutreten.

So weit...
Trotzdem gab es einige Vorkommnisse in meinem Bereich, die mich verbittern und mich bewogen haben, das Jahr 2004 als meine letzte Saison als Ligabeauftragter durchzuziehen. Und das nur, weil ich dazu gewählt wurde und mich verpflichtet fühle, das Vertrauen zu gerechtfertigen, das manche in mich setzten. Judo ist für mich ein Hobby, das mir Spaß machen soll. Aber auch eine Lebenseinstellung, die ich mich geprägt hat. Der Spaß kam in meiner Aufgabe als Funktionär im Jahr 2003 eindeutig zu kurz. Und meine Judo-Grundwerte decken sich scheinbar auch nicht mit denen anderer Leute. Darüber hinaus stehen bei mir Familie und Beruf im Vordergrund. Und wer einen ähnlichen Terminkalender wie meinen in den vergangenen Monaten hatte, der weiß, warum ich lieber zu Hause, als auf der Matte war.

Dennoch möchte ich allen danken, die mich im letzten Jahr unterstützt haben. Ganz besonders danke ich den Leuten vom FC Rötz, die es geschafft haben, trotz mehrfacher Verschiebung des Bezirksligafinales dieses in einem sehr guten Rahmen zu organisieren. Nochmals danke, ich schulde euch was...

Mit sportlichem Gruß,

Rudolf Fiegler
Ligabeauftragter